...so lautet der titel eines aktuellen (nun ja, es ist aus 2006...), empfehlenswerten und doch auch kritisierbaren buches zweier deutscher volkswirte und journalisten (hier mehr). inhalt in einem satz: eine auseinandersetzung mit arbeit in einer zeit ohne gewissheiten (über arbeitsverhältnisse, verträge, den markt etc.). ein spannendes thema, gerade für sozialdemokratInnen. was meinen wir, wenn wir "die arbeit hoch" singen? ist arbeit gleich lohnarbeit? ist jede arbeit prinzipiell gut? wieviel arbeit gibt es? und: muss wirklich jedeR arbeiten? das beschriebene buch gibt darauf wohl un(typisch)sozialdemokratische antworten. solche (aber wiederum aus einer anderen perspektive) finden sich übrigens auch in den beiträgen der gruppe krisis und ihrer kritik an der warengesellschaft. ihre prägnante thesen findet man in den letzten einträgen eines weblogs, der "systemischen kehrwoche" von fritz b. simon.
viel zu lesen. ist wohl auch arbeit...

Jürgen Wutzlhofer schreibt am 2008-02-08 14:26:40
...und ähnliche wahrheiten zur änderung der welt findet sich auf
....wie viele menschen aus dem wiener umland in wien einen arbeitsplatz finden? diese und ähnliche fragen sind bei dem
einen geistreichen, richtigen und vor allem auch sehr lustigen kommentar hat heute nurten yilmaz im
morgen darf ich eine enquete zum thema biosprit moderieren. 