szenen aus einem politikerleben: momentan bin ich in der nähe von köln, auf kooperations-besuch mit hier arbeitenden genossInnen. nun ja, und da tobt der absolute karneval-wahnsinn. gegen diese rosenmontagszüge kann villach und "dö-dö, bling-bling" einpacken. nun ja, ich kann auch gleich gestehen, dass ich das nicht ganz ungerne tu (einpacken nämlich, um wieder in faschingsärmere gefielde zu ziehen), aber als erlebnis ist es schon auch nett. die leute hier meinen das was sie tun auf jeden fall auch lustig - nicht so wie der kärntner landeshauptmann, der nach dem für ihn schlechten vfgh-urteil über die slowenischen zusatztafeln ebenjene nun IN die ortstafeln HINEIN schrauben lassen will. genau, und der meint das ganz ernst. lei,lei, kann man da nur rufen.
aber nun was anderes zum thema deutschland: es sei verraten, dass die SPD großes interesse an campa zeigt und uns ihren respekt zollt. vielleicht entwickelt sich ja in den nächsten monaten eine kooperation. das wäre doch nett: campa goes international. mal abwarten.

Jürgen Wutzlhofer schreibt am 2007-02-19 10:42:42
ich möchte es kurz und schmerzlos machen: ich bin verstört, dass hc strache von unserem bundesparteivorsitzenden jenes verständnis entgegengebracht wird, das barbara blaha verwehrt wurde. erstens geht es in der causa "jugentorheiten" nicht um angsoffen autofahren mit 19, sondern um die teilnahme an wehrportübungen mit mittlerweile verurteilten neonazis. und zweitens ist das im prinzip wenig neues, die fpö war und ist eine partei, deren vertreter (vom kleinen mitglied bis zum mandatar) in großer zahl am braunen rand anstoßen oder ebenjenem entstammen. das zeigt sich in mensuren, in teilnahmen an "heldengedenken", totenehrungen, julfeiern und was auch immer. die spö war und ist eine antifaschistische partei. und deshalb ist es nicht nur notwendig, sondern eigentlich auch selbstverständlich, den abstand zu allen kryptofaschistischen tendenzen zu wahren.