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politik von ihrer besten site

der wutzlhofer.net - blog. eindrücke, ausfälle, pressetexte, reflexionen. alles halt, was so einen politiker zum schreiben bringt...

Öffentlich, seit 2006-10-30 20:46:59 eröffnet von Jürgen Wutzlhofer

Letzte Änderung: 2009-03-10 12:25:49

kanzler faymann hat eine botschaft. für uns alle.

Jürgen Wutzlhofer schreibt am 2009-04-01 12:21:00



werner faymann hat heute eine videobotschaft mit dem programmatischen titel "Zusammenhalt in schwierigen Zeiten" auf youtube gestellt. er ist damit der erste österreichische spitzenpolitiker, der was macht, das in den USA seit jahren gang und gäbe ist - nämlich sich via internet direkt an die bürgerInnen und bürger zu wenden. das finde ich toll!
abgesehen von den positiven form-noten: ich finde, er trifft genau den punkt. in einer krisensituation und einer phase voll verunsicherung braucht es politiker, die eine klare botschaft, gesteckte ziele und vor allem optimismus statt zynismus haben... 

zu jung für die wissenschaft...???

Jürgen Wutzlhofer schreibt am 2009-03-11 12:58:11

skurril: im heutigen bildungsausschuss hat die fpö gegen die förderung der kinderuni wien gestimmt, einem wirklich großartigen projekt, an dem an die 4000 kinder jedes jahr teilnehmen. die begründung des fpö-mandatars jung (siehe bild des brigadiers...): kinder seien doch viel zu jung für diese themen, das geld sei bei jugendlichen vor der matura besser investiert...

auch nicht schlecht. dass dann schon mehr als zehn jahre vergangen sind, in denen kindern die begeisterung fürs forschen vermittelt und die barrieren gegenüber etwaiger elfenbeintürme abgebaut werden können, ist jung offensichtlich nicht bewusst. nun ja. er ist auch sonst ein ewig gestriger...

meine presseaussendung zum thema:

"Kinderuni Wien" - SP-Wutzlhofer: "Wiens Kinder zu jung für die
Wissenschaft?"
Utl.: Wiener Bildungsausschuss beschließt Förderung für "Kinderuni
Wien" - FPÖ-Jung dagegen =

Wien (SPW-K) - Im Wiener Jugendausschuss wurden heute Förderungen
für die "Kinderuni Wien" in der Höhe von 35.000 Euro beschlossen.
"Damit wird die Finanzierung dieses einzigartigen Projektes auf
stabile Beine gestellt", sagt SPÖ-Gemeinderat Mag. Jürgen Wutzlhofer.
"Insgesamt machen im Jahr rund 4000 Kinder bei der "Kinderuni Wien"
mit, ihnen stehen jedes Mal rund 25.000 Plätze in
Kinder-Lehrveranstaltungen zur Verfügung, 550 WissenschaftlerInnen
erschließen Kindern die Welt der Forschung." Durch "Kinderuni on
Tour" sei es nun auch möglich, Kinder niederschwellig in ihrer
unmittelbaren Lebenswelt anzusprechen.

"So wie die Kindervorlesungen im Zoom-Kindermuseum oder das
Kinderlabor "Vienna Open Lab" eröffnet die Kinderuni die Welt der
Wissenschaft und begeistert viele kleine ForscherInnen!" betont
Wutzlhofer. "Vollkommen absurd ist es deshalb, dass FPÖ-Mandatar Jung
die Förderung für dieses Projekt ablehnt und noch absurder ist seine
Begründung: So sind laut Jung Kinder "zu jung" für die Wissenschaft!"
(Schluss)

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die abzocke auf den punkt bringen...

Jürgen Wutzlhofer schreibt am 2009-03-10 12:26:34

...ist wohl eine der hauptherausforderungen an linke politik dieser tage. wer, wenn nicht sie (bzw.: wir) kann laut und glaubwürdig gegen gier und selbstbedienungsmentalität auftreten? ein schöner beitrag dazu ist von attac und findet sich hier:

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total jenseitig

Jürgen Wutzlhofer schreibt am 2009-03-03 22:07:09

ich möchte den leserInnen meines blogs diesen originellen beitrag zum thema gratiskindergarten für 0-6jährige nicht vorenthalten. der freiheitliche familienverband ist echt ein gewinn für die pädagogik des 21. jahrhunderts...

OTS0230 5 II 0348 NFW0008 CI Di, 03.Mär 2009

FPÖ/FFV/Wien/Ossberger/Kinderbetreuung

FFV-Ossberger: SPÖ und ÖVP setzen katastrophalen Kurs der
Kindsweglege-Politik fort

Utl.: SP-Häupl eröffnet Wiener Wahlkampf mit der Ankündigung
Gratis-Kinderbetreuung für unter Dreijährige in Wien anzubieten
und zerstört damit die Einheit unserer Familien =

Wien, 03-03-2009 (fpd) - Die Ankündigung von SP-Bürgermeister Häupl in
Wien eine Gratis-Fremdbetreuung auch für Kinder unter drei Jahren
anzubieten, gehe familienpolitisch völlig in die falsche Richtung.
Hintergrund einer derartigen Maßnahme sei allerdings klar: SPÖ und auch
ÖVP wollen Frauen nach der Geburt ihres Kindes aus wirtschaftspolitischer
Sicht so rasch als möglich wieder am Arbeitsmarkt sehen. Eine derartige
Maßnahmensetzung in Zeiten einer Wirtschaftskrise und steigender
Arbeitslosigkeit, die vor allem Frauen treffe, sei unverantwortlich und
zeuge nur davon, dass sich die rote Wiener Stadtregierung bereits im
Wahlkampf befinde, so die Obfrau des Wiener Freiheitlichen
Familienverbandes, Birgit Ossberger.

Ziel einer verantwortungsvollen Familienpolitik sei es, Familien zu
fördern und ihnen eine gedeihliche Entwicklung zu ermöglichen, und nicht,
unsere Kinder schon im frühkindlichen Alter aus der Einheit der Familie zu
reißen. Die Statistik zeige, dass fast 90 Prozent der Mütter mit der
notwenigen finanziellen Unterstützung, die vollen drei Jahre bei ihren
Kindern zu Hause bleiben wollen. Es sei daher nicht einzusehen, dass die
innerhäusliche Betreuung unserer Kinder durch die Eltern weniger geschätzt
wird, als eine Fremdbetreuung in einer Kinderkrippe, so Ossberger weiter.

Eltern, die sich für die häusliche Fürsorge ihrer Kinder entscheiden,
übernehmen eine verantwortungsvolle Tätigkeit im Bereich des Erziehungs-
und Haushaltsmanagements in unserer Gesellschaft und dürfen daher nicht
benachteiligt werden. Es wäre endlich an der Zeit die familiären
Leistungen, die die Zukunft unserer nächsten Generation sichern,
entsprechend zu honorieren und das öffentliche Bild von Familien zu
verbessern.

Anstatt eine Gratis-Fremdbetreuung von Kindern unter drei Jahren zu
forcieren, wäre es besser den Eltern durch eine echte finanzielle
Absicherung, für die ersten drei Lebensjahre ihrer Kinder, die freie Wahl
der Betreuung zu überlassen. Auch eine sofortige Inflationsanpassung aller
Familienleistungen, eine adäquate Berücksichtigung der innerhäuslichen
Kindererziehungszeiten im Pensionsrecht sowie ein attraktives und
familiengerechtes Steuersystem, durch die Einführung des
Familiensteuersplittings, seien Maßnahmen für eine echte Entlastung der
Familien und insbesondere der Mütter, schließt Ossberger. (Schluss) hn

Rückfragehinweis:
Freiheitlicher Familienverband-Wien

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bildung von anfang an...

Jürgen Wutzlhofer schreibt am 2009-02-27 09:51:44

...das wird in wien stets ernst genommen. das bedeutet, dass der kindergarten keine kindergardarobe, sondern eine zentrale bildungsinstitution ist. und deshalb hat wien bisher mit abstand am meisten von allen bundesländern investiert in ein system hochqualitativer kindergärten. jetzt kommt der logische nächste schritt, in einem riesengroßen wurf. gerade hat bürgermeister michael häupl hier bei der klubtagung in rust angekündigt, was uns mal jemand nachspringen muss:

der kostenfreie kindergarten von 0-6 in wien kommt, und zwar ab herbst!!!

meine gefühle dazu sind weder gemischt noch vage. ich bin euphorisch, und das ist auch angebracht!

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