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politik von ihrer besten site

der wutzlhofer.net - blog. eindrücke, ausfälle, pressetexte, reflexionen. alles halt, was so einen politiker zum schreiben bringt...

Öffentlich, seit 2006-10-30 20:46:59 eröffnet von Jürgen Wutzlhofer

Letzte Änderung: 2009-03-10 12:25:49

runter vom küniglberg?

Jürgen Wutzlhofer schreibt am 2008-12-19 13:07:59

in der fragestunde des heutigen gemeinderates hat bgm. dr. michael häupl sich dafür ausgesprochen, dass der ORF ins media quarter marx übersiedeln solle. ich kann nur sagen: da stimme ich ihm voll und ganz zu. was gerade in st. marx entsteht, ist ein spannender, lebendiger und sehr vielseitiger medien-cluster-standort, und neben ausbildungsinitiativen, kunst, kreativen unternehmen, großen playern und vielem mehr hätte der ORF ein schönes neues zuhause...

der wortlaut aus der presseaussendung dazu:

Häupl plädiert für "Media Quarter Marx" als neuen ORF-Standort

Bürgermeister Michael Häupl hat sich am Freitag im Wiener Gemeinderat für einen Umzug des ORF vom Küniglberg in das neuentstehende Mediencluster im Bezirk Landstraße ausgesprochen. "Meiner Ansicht nach wäre es vernünftig, wenn er in das Media Quarter Marx übersiedeln würde", betonte Häupl in der Fragestunde. Allerdings sei er natürlich nicht der ORF-Generaldirektor: "Der wird ausgezeichnet dafür bezahlt, dass er sich Gedanken macht - und vielleicht auch Entscheidungen trifft."

Zugleich bestritt der SPÖ-Politiker, dass die Stadt die Aufhebung des Denkmalschutzes für die Bauten von Roland Rainer am Küniglberg anstrebe. Die zuständige Magistratsabteilung 19 habe zwar einen Antrag auf Feststellung beim Denkmalamt eingebracht, welche Teile des Roland-Rainer-Baus tatsächlich unter Denkmalschutz stehen. Es gehe dabei aber nicht um eine Aberkennung, unterstrich Häupl. Ziel sei, genaue Informationen für die Behörden zu erhalten. An einem etwaigen Verkaufsprozess des Komplexes werde sich Wien jedenfalls nicht beteiligen, stellte der Bürgermeister klar: "Die Stadt Wien denkt nicht daran, dieses Gebäude zu erwerben."

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das herz heißt....

Jürgen Wutzlhofer schreibt am 2008-12-15 20:43:15

....kinderfreunde. heute habe ich und andere penzinger kinderfreunde dem hanuschkrankenhaus kinderbücher geschenkt, damit gesunde geister in gesundenden körpern wohnen... am bild sieht man die übergabe (an den chef des krankenhauses sowie franz bittner, den chef des trägers wgkk und vor allem an die kinder). dass die kids trotz frischer mandel-op wenn auch gequält, so doch lächeln, ist ausgesprochen bewundernswert. mir war nach meiner für 2 wochen nicht zum mundwinkel-nach-oben-richten...

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mega giga tera....viel

Jürgen Wutzlhofer schreibt am 2008-12-12 11:56:59

...so hat er ausgesehen, mein erster computer. mit dem commodore 128d hab ich gespielt, am bildschirm rumspringende bälle in basic programmiert und - vor allem - disketten gewechselt.... mit 128 kilobytes speicherkapazität war das ding (bis amiga und atari die schöne commodore-welt verstört haben) das maß aller dinge.

im aktuellen magazin der ma14 (das ist die IKT-abteilung der stadt) findet sich ein artikel über speicherdimensionen, der wirklich anschaulich zeigt, was technischer fortschritt auch ist - deshalb hier ein paar von meinen erkenntissen bei der lektüre: mit den 128 kb meines c128d hab ich immerhin das 32fache an speicher in meinem zimmer stehen gehabt als der apollo-bordcomputer für die mondflüge der 60er und 70er. der hatte unglaubliche 4 kb hauptspeicher.

terabyte-festplatten, wie sie heute überall relativ leistbar zu kaufen sind, waren aus der sicht der absoluten spitzentechnologie voriger jahrzehnte mehr als undenkbar. das gesamte internet hatte 2003 eine dimension von 532.897 terabytes (das sind übrigens über 500 petabytes), jährlich werden 3,5 petabytes an emails verschickt, und die gesamtheit gespeicherter informationen dürfte - auch 2003 - 5 exabytes ausgemacht haben. was das alles bedeutet? here we go:

kilo/3 nullen/tausend
mega/6 nullen/millionen
giga/9 nullen/milliarden
tera/12 nullen/billionen
peta/15 nullen/billiarden
exa/18 nullen/trillionen

...irgendwie absehbar, dass die welt bald weitere griechische vorsilben brauchen wird. in ein paar jahren werden wir wohl beim computer-kauf die vorsilbe zetta (21 nullen und damit das tausendfache eines exabytes) hören. wie dann wohl die pac-man-nachfolger ausschauen werden?

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verwahrlost aber frei...

Jürgen Wutzlhofer schreibt am 2008-12-11 08:36:14

war vorgestern abend beim "tag der freien medien" im fluc, organisiert vom neuen österreichischen medienverband. der ist gekommen, um zu bleiben, so wies ausschaut, und das ist gut. die selbstgesteckte aufgabe ist, jenen medien eine stimme zu geben, die das sonst mangels größe und finanzkraft nicht haben. mindestens ebenso relevant wie die vertretung dieser medien ist wohl auch die arbeit daran, sie überhaupt sicht- und damit wahrnehmbar zu machen.

und das war schließlich auch das netteste an der veranstaltung: echt viele medien und deren macherInnen haben sich vorgestellt (wie zum beispiel skug, datum, fm5, die maske, der bagger, keine delikatessen, hydra, die anschläge usw.)

und so war das ganze auch eine recht stimmige veranstaltung, vor allem auch wegen des netten programms rundherum (petsch moser unplugged zum beispiel - übrigens auch der grund, warum ich jetzt erst blogge, weil beim heimkommen wars recht spät, und gestern wars recht dicht...) und des parts, der auch mich betraf: eine podiumsdiskussion über "die schieflage freier medien". sagen wir mal so - das ganze war auch aufgrund des riesenpodiums (8 leute und moderatorin) ein bissl chaotisch, aber die diskussion umso interessanter. vom prekariat des freien-medien-schaffens bis zur ungerechtigkeit der österreichischen presseförderung ist der bogen schlussendlich auch recht breit gespannt worden. für mich war die zentrale aussage, dass den freien medien in der wahrnehmung durch die wirtschaft (als inserateschaltende), politik (als potenziell fördernde) und rezipientInnen relevanz und wahrnehmbarkeit fehlt. gerade bei den verhandlungen zur neuen bundesmedienförderung (die hoffentlich bald kommt...) hat man sehen können, dass es schon was bringt, sich zu organisieren: der verband freier radios konnte wirklich gute lobbyarbeit leisten. umso mehr unterstreicht das die notwendigkeit der existenz des neuen medienverbandes, um ähnliches für "seine" medien zu tun.

man darf auf die nächsten initiativen gespannt sein....

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ich gelobe!

Jürgen Wutzlhofer schreibt am 2008-12-01 23:25:18

morgen wird also die neue bundesregierung angelobt. nicht alles wird besser, aber die bisherige (verhandlungs-)arbeit werner faymanns und von seinem team war aus meiner sicht grundsolide. was auf alle fälle schön ist: die schüssel-partie ist ein ganzes stück leiser geworden in der övp, und so auch in der regierung. neben ursula plassnik nimmt martin bartenstein den hut, und mit ihm auch das letzte symbol für die missachtung der arbeitnehmerrechte unter schwarz-blau-orange: die arbeitsagenden sind wieder im sozialministerium. und das ist gut so. der schnappschuss, der aussieht wie ein türschild (auch das hätte durchaus charme...) stammt übrigens aus dem schönbrunner zoo...

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