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politik von ihrer besten site

der wutzlhofer.net - blog. eindrücke, ausfälle, pressetexte, reflexionen. alles halt, was so einen politiker zum schreiben bringt...

jörg haider tritt an! oder nicht? oder doch?

Jürgen Wutzlhofer schreibt am 2008-08-14 23:41:14

das ist jetzt aber wirklich nett. jörg haider wird platz 1 auf der liste des BZÖ für die nationalratswahlen (vermutlich kann auch er gut mit der stoßstange seines autos umgehen). jörg haider gibt aber auch an, nicht ins parlament einziehen zu wollen. aha. das ist aber originell jetzt. gewissermaßen eine vervollkommnung des "ich bin wieder weg" und "ich bin wieder da" durch gleichzeitigkeit.

haider, das große role model für "neue politik" hat wieder mal neue maßstäbe gesetzt: bei wahlen antreten und aber dann gar nicht gewählt werden wollen irgendwie, weils eh wurscht ist, so ein nationalrat. dem mann kann nur durch nicht-wahl geholfen werden, seine ziele zu erfüllen.

ebenso interessant wie der offenkundige wahn des kärntner landeshauptmannes ist die tatsache, dass sich trotzdem (oder deswegen) immer wieder wer findet, der alles tut, um ein bisschen zu sein wie er. ja, natürlich strache. aber auch zum beispiel der mann mit dem entspannten, gelösten lächeln aus der övp: hannes missethon. der hetzt nämlich heute wieder zum wiederholten male gegen die "ausländer-ghettos", die wien prägen und fordert harte maßnahmen. jaja: es reicht.

Link: http://wutzlhofer missethon haider

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Kommentare

Bernhard Herzog am 2008-08-15 16:15:19

wurde jetzt eigentlich schon geklärt,

ob der missethon schon jemals in diesem ominösen wiener ghetto war? ich würd gerne mehr davon wissen. ich kenn es nämlich nicht.

denn ich hab schon enige ghettos gesehen. Armut und verzweiflung. Und zwar in Afrika oder in einigen Ländern östlich von Österreich. Aber in Wien gibt es definitiv keine Ghettos.

fritz koehler am 2008-08-17 15:59:43

achtung: der link funkt leider nicht!

im übrigen seh ich hier in campa seit einiger zeit mehr über jörgl und strafe als sonst auf der straße oder wo. das kann doch nicht das ziel sozialdemokratischer selbstdartellung bleiben? ich hab das eh schon einmal angemerkt, daß das auch rein werbetechnisch kontraproduktiv ist.

liebe grüße, fritz

(2 Kommentare)